

Erste Umsetzung in Deutschland – Wangen im Allgäu
Großes Einsparpotenzial durch innovative Technik
Die separatus Erdwärmesonde bietet gegenüber konventionellen Erdsonden entscheidende Vorteile. Durch die Integration von Vor- und Rücklauf in einem einzigen Rohr lässt sich insbesondere der Bohrdurchmesser deutlich verkleinern. Dadurch reduziert sich der Materialeinsatz ebenso wie der Bohr- und Verfüllaufwand erheblich. Das Resultat: ein hohes Potenzial zur Kosteneinsparung bei gleichzeitig hoher Effizienz und langfristiger Betriebssicherheit.
Dank der speziellen Bauweise wird eine optimale Wärmeübertragung erreicht, während Eingriffe in den Untergrund minimiert werden. Zudem ermöglicht das System eine flexible und schnelle Installation. Dieser Zeitgewinn bei der Installation reduziert insbesondere unter anspruchsvollen geologischen Bedingungen das Risiko beim Einbau und kann entscheidend zum Projekterfolg beitragen.
Großes Einsparpotenzial durch innovative Technik
Als Marktführer im Bereich Geothermie hat sich die BauGrund Gesellschaft für Geothermie mbH entschieden, ein erstes Projekt mit der separatus Erdwärmesonde umzusetzen, um sich selbst von der Weiterentwicklung zu überzeugen. Ein erstes Projekt beinhaltet zwei Erdwärmesonden à 80 m Tiefe und ein Verteilersystem für ein Reiheneinfamilienhaus in Wangen im Allgäu. Das Ergebnis fiel äußerst positiv aus: Trotz anspruchsvoller Geologie konnte eine Bohrung in 2,5 Stunden erfolgreich abgeteuft werden. Der anschließende Einbau der separatus Erdwärmesonde verlief problemlos und effizient, wie Christoph Knepel, Mitglied der Geschäftsleitung, berichtet.
Die Errichtung von zwei Erdwärmesonden dauerte insgesamt weniger als zwei Tage – und das, obwohl beim Thema Bohrdurchmesser noch weiteres Optimierungspotenzial besteht. Dieses gilt es bei zukünftigen Projekten vollständig zu nutzen.
Reibungslose Umsetzung bis zur Inbetriebnahme
Der Hausanschluss und die Erstellung der Verteileranlage wurde durch die Firma Geser Erdwärme GmbH & Co. KG ausgeführt. Bereits in derselben Woche installierte ein lokaler Heizungsbetrieb die modulierende Wärmepumpe von Weishaupt. Damit konnte das Gesamtsystem schnell in Betrieb genommen werden.
Modulierende Wärmepumpen passen ihre Leistung stufenlos dem tatsächlichen Wärmebedarf an. Das sorgt für einen besonders effizienten Betrieb, geringeren Stromverbrauch, leiseren Lauf sowie eine längere Lebensdauer der Anlage. Gleichzeitig wird ein konstant hohes Komfortniveau erreicht.
Der Bauherr zeigt sich rundum zufrieden: Die Räume sind genauso warm wie zuvor, mit einem entscheidenden Unterschied, dass er sich nun jährlich über spürbare Kosteneinsparungen freuen kann.
Dazu hat er allen Grund: Die Lebensdauer der separatus Erdwärmesonde liegt bei über 50 Jahren und macht das System zu einer äußerst nachhaltigen Investition. Zusätzlich wird mit dieser Investition der Immobilienwert nachhaltig gesteigert.
Dieses Projekt ist ein weiteres gelungenes Beispiel dafür, dass Erdwärme für moderne Um-/ Neubauten heute zum besten Standard der Technik gehört: effizient, wirtschaftlich, leise und zukunftssicher.
Langfristige Perspektive
Die Kooperationsgemeinschaft rund um separatus, BauGrund und GESER Erdwärme blickt zuversichtlich in die Zukunft der Geothermie. Alle Partner sind überzeugt, dass mit dem nötigen Innovations- und Pioniergeist Marktanteile im Heizungsmarkt, insbesondere in Deutschland, für die Geothermie zurückgewonnen werden können.
separatus hat sich, neben den hier vorgestellten, bereits in zahlreichen weiteren Projekten bewährt. Im Jahr 2025 konnten mehrere Pionieranlagen erfolgreich umgesetzt werden: von der Rheinquelle im Alpenraum bis zur Rheinmündung in den Niederlanden.
In der Schweiz entstand auf über 1800 Metern über Meer eine alpine Anlage in schwieriger Geologie mit 30 Erdsonden à 40 Metern Tiefe. Es wurden je drei Sonden hydraulisch in Serie zu einem Kreislauf zusammengeführt und so hinsichtlich eines turbulenten Volumenstroms optimiert.
In Brüssel wurden mehrere Installationen in dicht bebauten Stadtgebieten realisiert. Dank einem Bohrdurchmesser von nur 90 Millimetern eignet sich das System ideal für die Arbeit unter extrem begrenzten Platzverhältnissen.
Ein Projekt in den Niederlanden umfasst eine 100 Meter tiefe separatus-Sonde, die im direkten Vergleich mit einer Doppel-U 32 installiert und betrieben wird. Dabei zeigte sich, dass der Einbau der separatus-Sonde in quellender Geologie problemlos möglich war, während die Doppel-U-Variante an ihre Grenzen kam. Im dauerhaft überwachten Betrieb liefern beide Sondentypen die gleichen Temperaturen (Unterschied < 0.05 °C)
Diese Beispiele verdeutlichen das breite Einsatzspektrum von separatus. Dieses reicht von anspruchsvollen alpinen Bedingungen bis hin zu innerstädtischen Verdichtungssituationen. Sie unterstreichen das Potenzial einer modernen, kostengünstigen und platzsparenden Geothermie.
Der Innovationsgeist des kleinen Schweizer Start-ups ist damit noch lange nicht erschöpft. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Stand von separatus an der GeoTHERM 2026 in Offenburg die nächsten hochwertigen Weiterentwicklungen kennenzulernen.
Klar ist: Mit der splitpipe-Technologie und dem dazugehörigen Anschlusssystem lassen sich langfristig nicht nur bei der Bohrung, sondern vor allem im Bereich der Erschließung, spürbare Kosteneinsparungen erzielen.





